Zuchtprogramm im Ree Park | Internationale Zuchtprogramme

Für die Bewahrung 

der Tiere 

 

Ein Großteil der Arbeit, die im Ree Park Safari verrichtet wird, konzentriert sich auf den Erhalt der Tieraten die vom Aussterben bedroht sind. 

Artenschutz

kennt keine Grenzen 

Viele der vom Aussterben bedrohten Tierarten sind Teil spezieller Zuchtprogramme wie ESB und EEP. Hier arbeiten alle Zoos, Tierparks und Safariparks Europas zusammen, wobei ein internationales Komitee für die Kommunikation zwischen den Institutionen verantwortlich ist.

Die meisten Tiere im Ree Park Safari sind Teil der Artenschutzprogramme und können beim Besuch des Parks besichtigt werden. Da die Tierschutzarbeit jedoch über den Unterhaltungswert den Besucher hinaus geht, haben wir Tierarten, die Teil besonderer Schutzprogramme sind und für die ganz besondere Vorschriften gelten. Das sind z.B. Raubvögel wie der Südliche Hornrabe. Diese Tiere befinden sich hinter den Kulissen und sind nicht für die Besucher sichtbar.  

Internationale

Zuchtprogramme 

Wenn der Ree Park Safari großen Einsatz für die bedrohten Tierarten dieser Welt leistet, dann geht dies natürlich nur mit Hilfe weiterer dänischer und sogar europäischer Akteure aus derselben Branche. Wenn Sie durch den Park streifen, stoßen Sie hin und wieder auf die Abkürzungen ESB und EEP. ESB steht für European Stud Book, ein Stammbuch indem jede Tierart samt Status verzeichnet ist. EEP steht für European Endangered Species Program, das offizielle europäische Artenschutz- und Zuchtprogramm. In der Praxis sehen ESB und EEP so aus: Alle Zoos, Aquarien, Tier- und Safariparks in Europa arbeiten hinter den Kulissen zusammen, um bedrohte Tierarten vorm Aussterben zu retten. Auf jährlichen Konferenzen werden bestimmte Tierarten eingestuft und anhand von Berechnungen, Forschung und Statistiken entschieden, was wir tun können, um zu helfen. Ist eine Tierart gefährdet, wird sie ins ESB aufgenommen und laufend beobachtet. Verbessert sich die Situation der Art nicht, geht sie ins EEP ein und wird von nun an von einem ganz bestimmten Koordinator im Auge behalten, der für die Zucht der Art verantwortlich ist. Es ist der EEP-Koordinator, der bestimmt welches Tier sich mit welchem paart und welche Tiere in welchen Zoo kommen. Der Ree Park Safari entscheidet also nicht selbst darüber, welche und wie viele Tiere er hat, sondern geht lediglich den Vorgaben nach. Auf diese Weise kann man sagen, dass die Grenzen zwischen den Ländern und Zoos aufgehoben werden und auch die Tiere keinem bestimmt Zoo alleine gehören.

"...Wusstest du, dass Tiere so auf alle Zoos verteilt werden, wie es am sinnvollsten für den Artenschutz ist und nicht wie der einzelne Zoo es am liebste hätte?"

Tiere auf der ESB-Liste 

European Stud Book

Katta 

Buntmarder

Marabu 

Südlicher Hornrabe (in Voliere hinter den Kulissen) 

Südlicher Hornrabe 

 

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18. august 2017
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